#145 Ein Atheist kommentiert Prof. Craigs Rede über "intellektuellen Leerlauf"
November 01, 2016Nachdem ich meinem atheistischen Freund Ihren Vortrag in Johnson Ferry mit dem Thema „Im Intellektuellen Leerlauf“[2] gezeigt hatte (bei dem ich anwesend war), gab er die hier folgende Antwort. Ich denke nicht, dass ich soweit bin, direkt darauf einzugehen. Möchten Sie einige seiner Punkte als Frage der Woche beantworten?
Danke,
Jon
Dr. craig’s response
A [
Atheistische Argumente
Sicher, Jon! Es interessiert mich zu hören, was Ihr Freund über meine Predigt zu sagen hat. Da seine Antwort recht lang ist, und um seinen Text nicht in zahllose Einzelzitate zu zerstückeln, werde ich jeweils ganze Abschnitte seines Textes zitieren und danach kommentieren. Um meine Kommentare von seinen zu unterscheiden, werde ich meine kursiv setzen, so wie hier.
„Du meine Güte, mir ist schwindelig im Kopf. Ich kann nicht glauben, dass ich es geschafft habe, mir diese ganzen 39 Minuten anzuhören. Er ist ein hervorragender Redner, aber seine Präsentation ist gespickt mit Widersprüchen, mit Versuchen, Christen als Opfer darzustellen, und mit einigen gravierenden Fehlern (obwohl ich denke, dass er hier und da Recht hat).
Mir scheint, dass sein Argument hier lautet, dass der Gebrauch der Vernunft irrelevant ist, weil Absolutismus (ob in Bezug auf konventionelle Weisheit oder nicht hinterfragten Glauben) das einzige ist, was in der Bildung – und sogar im Leben – wichtig ist. Das ist kein „intellektueller Leerlauf“, sondern „Abwesenheit von Intellekt“.
Kommentar W.L. Craig: Oh, er hat mich tatsächlich missverstanden! Der ganze Sinn meiner Predigt zielte darauf, Christen dringend zu raten, ihren Verstand zu gebrauchen, wenn es um die Frage geht, was wir glauben und warum wir es glauben. Mein Argument war, dass der Gebrauch der Vernunft nicht nur relevant sondern entscheidend ist, sowohl in der christlichen Nachfolge, als auch um unseren Glauben denkenden Menschen von heute zu bezeugen. Offensichtlich hat er nicht verstanden, was Alan Bloom mit absoluter Wahrheit meinte, nämlich objektive Wahrheit – Fakten, die davon unabhängig sind, ob irgendjemand sie glaubt oder nicht. Die meisten Wahrheiten sind von dieser Art: dass mein Name William Craig ist, dass der größte Teil der Erdoberfläche von Wasser bedeckt ist, dass Barack Obama im Jahr 2010 der amerikanische Präsident ist, dass die Cubs 2009 die World Series nicht gewonnen haben, usw. Es ist eigentlich schwer, Beispiele von Wahrheiten zu finden, die nicht absolut sind. Ich denke, dafür kommen hauptsächlich Geschmacksaussagen in Frage: dass Kaffee besser schmeckt als Tee, dass Vanille besser schmeckt als Schokolade, usw. Das sind – wie man so sagt – Dinge, die für dich gelten, aber nicht für mich. Solche Wahrheiten sind nur relativ. Nun war Alan Blooms Punkt in The Closing of the American Mind, dass es der Glaube an absolute Wahrheit ist, der zur intellektuellen Nachforschung anregt und eine hervorragende Bildung fördert, da das Erlernen der objektiven Wahrheit über Dinge etwas ist, das der Mühe lohnt. Blooms Punkt war, dass es der Relativismus ist, der intellektuelle Faulheit fördert und die Qualität der Bildung untergräbt, da jeder seine eigene Wahrheit haben kann, ohne sich irgendeine Mühe zu machen, und da die Wahrheit des einen nicht wahrer ist als die irgendeines anderen.
Atheistische Argumente – Gibt es eine Unterscheidung zwischen Wahrheit und Fakten?
„Ich denke auch, dass seine Terminologie fehlerhaft ist: FAKTEN sind unumstritten und können nicht von Person zu Person variieren; WAHRHEIT ist flexibel und beruht auf der Weltanschauung des Einzelnen. Deine Wahrheit als jemand, der an Gott glaubt, unterscheidet sich von meiner Wahrheit als Humanist. In der Tat sagt er sogar ziemlich klar, dass seine „Wahrheit“ in seiner Gottesvorstellung verborgen ist. Da dies ein Glaube ist und kein beweisbarer Fakt, widerlegt er hier seinen eigenen Punkt.“
Kommentar W.L. Craig: Wieder gibt es hier eine Verwechslung. Was ist ein „Fakt“? Ein Fakt ist eine wahre Aussage oder Proposition. Somit besteht kein Unterschied zwischen Fakt und Wahrheit. Fakten (oder Wahrheiten) sind nicht unumstritten; manchmal sind Fakten sehr schwer zu ermitteln und Gegenstand heftiger Kontroverse. Die Behauptung Ihres Freundes, dass Wahrheit flexibel ist und von der Weltanschauung abhängt, ist ein Ausdruck des Relativismus, den Bloom anprangert. Er widerlegt sich buchstäblich selbst. Denn fragen Sie sich einfach: Beruht die Aussage „WAHRHEIT beruht auf der Weltanschauung des Einzelnen“ selbst auf der Weltanschauung des Einzelnen? Wenn ja, dann ist es kein objektiver Fakt, sondern nur die Auffassung Ihres Freundes. Wenn nicht, dann existiert objektive Wahrheit schließlich doch. Ich weiß nicht, was Ihr Freund meint, wenn er sagt, dass meine Wahrheit in meiner Gottesvorstellung verborgen ist. Ich denke, dass er vielleicht meine Aussage missverstanden hat, dass alle Wahrheit Gottes Wahrheit ist. Was das bedeutet ist, dass Wahrheit objektiv ist. Es gibt nichts, was objektiv „Ihre“ Wahrheit oder „meine“ Wahrheit ist. Selbst für den Atheisten sind Argumente Wege, durch die man irgendeine Wahrheit zu validieren sucht, die für alle gilt. Wahrheit ist einfach Wahrheit, unabhängig von ihrer Quelle, und sie ist Gott vollständig bekannt.
Atheistische Argumente – das Konzept der Toleranz verstehen
„Ich stimme jedoch der Idee zu, dass „Toleranz“ Unsinn ist. Wenn Leute sagen, dass sie Schwule, Angehörige anderer Religionen, gemischtrassige Ehen, usw. „tolerieren“, ist das äußerst beleidigend. Entweder man akzeptiert und respektiert, oder man „toleriert“ und verachtet.“
Kommentar W.L. Craig: Hier verzweifelt man fast an der Möglichkeit der Kommunikation! Wir bringen alle unsere festen Filter und Vorurteile mit, die es uns schwer machen zu erfassen, was tatsächlich gesagt wird. Ich habe argumentiert und bekräftigt, dass Toleranz eine Tugend ist, die Einstellung, dass ich – obwohl ich nicht mit dem einverstanden bin, was du sagst – dein Recht, es zu sagen, bis aufs Äußerste verteidige. Insofern ist Toleranz wohl kaum eine Beleidigung: Wie ich sagte, ist die Basis der Toleranz die Liebe zu Personen, deren Meinung man nicht teilt. Ich fürchte, dass Ihr Freund, indem er Toleranz als eine Tugend ablehnt, genau diese verächtliche Einstellung gegenüber Christen zeigt, die er bei anderen anprangert. Akzeptiert und respektiert er Christen, obwohl er ihre Auffassungen nicht teilt? Wenn ja, dann gilt per Definition, dass er sie toleriert (und die Objektivität von Wahrheit bestätigt!).
„Was die Panikmache betrifft, dass Gläubige gegenüber Nicht-Theisten machtlos würden, ist er entweder nur schlau und benutzt Angstmache als Taktik, um Missionstätigkeit zu propagieren, oder er täuscht sich massiv. Zum einen sind Säkularisten nicht darauf versessen, religiöse Überzeugungen auszurotten ... wir beschäftigen uns einfach nicht damit. Zweitens, wenn es „politisch inkorrekt“ wäre, an Jesus Christus zu glauben, wären Atheisten an den Schalthebeln der Macht. Schwule Ehen wären legal. Abtreibung wäre kein Thema. Kirchen würden Steuern zahlen.“
Kommentar W.L. Craig: Wie ich erwähnte, haben meine Frau Jan und ich 13 Jahre lang in Europa gelebt, und ich sprach häufig an kanadischen Universitäten. Ich sehe deutlich, worauf wir als Gesellschaft zusteuern. Vergleichen Sie nur die Kultur Amerikas in den 1950er Jahren mit heute, und ich bin sicher, Sie werden zustimmen, dass wir säkularer geworden sind. Ihr Freund irrt, wenn er sagt, dass Säkularisten religiöse Überzeugungen nicht ausrotten wollen. Harris, Hitchens, Dawkins und andere haben ausdrücklich gesagt, dass sie Religionsunterricht für Kinder als ein Übel betrachten, und sie haben ihren Wunsch erklärt, eine Gesellschaft zu schmieden, die selbst in der Privatsphäre frei von Religion ist. Glauben Sie nicht einfach meinen Worten, sondern lesen Sie deren Bücher. Seine Zurückweisung meiner Behauptung, dass der Glaube an Jesus Christus politisch inkorrekt ist, schlägt fehl, denn ich habe bekräftigt, dass ein allgemeiner Theismus immer noch die Norm ist, und das ist alles, was seine Beispiele zeigen. Die bürgerliche Religion blüht in Amerika immer noch. Aber in meiner Kindheit wäre es undenkbar gewesen, dass es eines Tages eine Kontroverse auslösen könnte, wenn man jemandem „Frohe Weihnachten“ wünscht. Denken Sie nur an die öffentliche Reaktion, wenn ein Pastor wagen würde, beim Nationalen Gebetsfrühstück oder bei der Amtseinführung des Präsidenten in dem Namen Jesu zu beten!
Atheistische Argumente – Christen werden aufgerufen, gegen falsche Ideologien zu kämpfen
„Als ich das letzte Mal nachprüfte, gab es im Kongress einen einzigen bekennenden Atheisten, einen Muslim und ein paar vereinzelte Juden. Die Übrigen? Die große Mehrheit dieser 535 sehr mächtigen Leute? Christen. Seine Behauptungen sind ein gutes Beispiel für die religiöse Mehrheit, die häufig (wenn nicht ständig) die Märtyrerkarte zieht, um sich als Opfer auszugeben. Papperlapapp. Was die Erziehung betrifft: Ich stimme voll und ganz zu, dass wir bei der Wissensvermittlung an unsere Kinder in einer schlimmen Verfassung sind. Es ist beschämend, dass wir eine so minder-gebildete Bevölkerung haben. Doch ich würde entgegnen, dass es vielleicht zum Teil seine eigene Einstellung ist, dass wir unsere Kinder, wenn wir sie in die Schule schicken, „auf den KRIEG vorbereiten“ müssen, und zwar gerade gegen die, die für die Bildung zuständig sind. Vielleicht ist es diese Art von Verdächtigung und Misstrauen, die dazu führt, dass manche Kinder sich von der Lernerfahrung abkoppeln. Ich weiß nicht, wie es bei den anderen hier ist, aber in 16 Jahren öffentlicher Schulbildung hatte ich keinen einzigen Lehrer oder Professor, der versucht hätte, mir einen Unglauben an Gott einzuflößen. Er behauptet, es sei dieser monolithische, institutionelle Atheismus, der viele Teenager veranlasst, sich von dem Glauben ihrer Kindheitserziehung „abzuwenden“, sobald sie aufs College kommen (oder sogar schon vorher). Dies lässt völlig außer Acht, dass ein sehr erwachsenes, sehr rationales Denken (oder ein „Relativismus“) eine Rolle gespielt haben könnte. Er setzt das einfach voraus, weil er einen Glauben vertritt und fördert, den er selbst als einen „kindlichen“ bezeichnet (was, wenn wir realistisch sind, nichts anderes ist als ein „kindischer“ Glaube), dass der einzige Grund, weshalb nicht alle diese Meinung teilen, darauf beruht, dass ihre Art zu denken irgendwie absichtlich getrübt wurde und sie durch irgendeinen anderen bekehrt wurden. Als jemand, der diesen Prozess selbst durchlaufen hat, kann ich dir garantieren, dass es ein langer Weg war, der mit viel Nachdenken, Lesen und Reflexion verbunden war. Aber der evolutionäre Prozess war mein eigener. Ganz und gar mein eigener. Ich nehme auch Anstoß an seiner Behauptung, dass Christ zu sein einen automatisch tiefgründiger und interessanter macht und dass Nicht-Christen auf Prominenz und sonstige oberflächliche Bestrebungen versessen sind. Das ist überheblicher, selbstgerechter Unsinn.“
Kommentar W.L. Craig: Ich möchte nicht, dass mein Kommentar über eine Vorbereitung unserer Kinder auf den Krieg missverstanden wird, als hätte ich von Krieg gegen diejenigen gesprochen, die sie unterrichten. Was ich sagte, war:
„In der High School und auf dem College werden Schüler intellektuell mit allen möglichen nicht-christlichen Philosophien konfrontiert, die mit einem überwältigenden Relativismus und Skeptizismus einhergehen. Wie können wir es wagen, sie wehrlos in ein intellektuelles Kriegsgebiet zu schicken? Wir müssen unsere Kinder auf den Krieg vorbereiten.“
Ich sprach von der Auseinandersetzung mit rivalisierenden Ideologien und Weltanschauungen, auf die unsere Kinder vorbereitet sein müssen. Ich bin selbst Erzieher und vertrete die Auffassung, dass der Lehrer im Klassenzimmer König ist und immer mit dem Respekt zu behandeln ist, den seine Stellung verlangt, selbst wenn man seinen Auffassungen widerspricht. Was die persönliche Erfahrung Ihres Freundes in 16 Jahren öffentlicher Schulbildung betrifft, würde ich sagen, dass er ein sehr behütetes Leben hatte – oder dass die Einflüsse vielleicht so subtil waren, dass er sie nicht einmal wahrgenommen hat, wie etwa den zersetzenden Einfluss des Relativismus auf seine eigenen Auffassungen. Was den Unterschied zwischen einem kindlichen und einem kindischen Glauben betrifft, habe ich diese Begriffe klar definiert, um sie zu unterscheiden. Man kann von ganzer Seele auf Gott als einen liebenden himmlischen Vater vertrauen, selbst wenn man den messerscharfen Verstand eines führenden Philosophen oder Wissenschaftlers hat. Was meinen Kommentar über intellektuelles Engagement betrifft, und dass das einen Menschen vielseitiger und interessanter macht, scheint mir das unbestreitbar. Der Kontrast besteht hier nicht zwischen Christ und Nicht-Christ, sondern zwischen denen, die ihren Verstand gebrauchen, und denen, die das nicht tun. Leider gehören Christen viel zu oft zur letzteren Gruppe (wenn ich der Meinung wäre, dass Christ zu sein einen automatisch tiefgründiger und interessanter macht, warum habe ich dann die Predigt gehalten?). Genauso werden Nicht-Christen, die tiefgehend über diese Fragen nachdenken, interessanter und vielseitiger sein als Nicht-Christen, die das nicht tun. Ich bin froh, dass Ihr Freund über diese Fragen nachgedacht hat, und hoffe, er wird es weiter tun.
„Alles in allem riecht seine Präsentation viel weniger nach einer Verteidigung seines eigenen Glaubens als nach einer völligen Ablehnung des Wertes und der Bedeutung aller, die nicht so glauben wie er. Das ist das, was ich an der Evangelisation so hässlich finde: das ständige Jammern, dass alle Nicht-Gläubigen abrahamitische Günstlinge zu verunglimpfen und zu bekehren versuchen, während darüber völlig ignoriert wird, dass sie das, was sie beklagen, eigentlich selbst tun, nämlich durch ihre eigene sehr aktive (und oft sehr ätzende) Missionstätigkeit. Ich habe in meinem Leben nie versucht, Gläubige davon zu überzeugen, dass sie sich täuschen, oder irgendetwas Beleidigendes über ihre Ansichten gesagt. Doch ich bin vielen Gläubigen begegnet, die sich äußerst beleidigt fühlen, einfach weil ich fest zu meinen EIGENEN Überzeugungen (oder dem Mangel daran) stehe, und die dann versuchen, mich davon zu überzeugen, dass ich so handeln und denken sollte wie sie.“
Kommentar W.L. Craig: Er hat die Absicht meiner Predigt missverstanden. Ich habe keine Erwiderung auf atheistische Argumente oder eine Verteidigung des Glaubens vorgenommen (das tue ich, wenn ich an der Universität spreche), und habe auch nicht evangelisiert. Ich sprach zu Mitchristen und ermahnte sie, ihren Verstand zu gebrauchen. Ich habe den Wert und die Bedeutung derjenigen bekräftigt, die nicht so glauben wie ich (erinnern Sie sich an meine Bemerkungen über die Tugend der Toleranz?). Ihr Freund hat also nie versucht, einen Gläubigen davon zu überzeugen, dass er sich täuscht – wirklich? Was ist dann der Zweck seiner Bemerkungen? Er hat nie etwas Beleidigendes über die Ansichten von Gläubigen gesagt? Und was ist mit diesen Bemerkungen:
„Das ist kein „intellektueller Leerlauf“, sondern „Abwesenheit von Intellekt“.
„...ist er entweder schlau und benutzt eine aufschreckende Taktik, um Missionstätigkeit zu propagieren, oder er täuscht sich massiv.“
„Seine Behauptungen sind ein gutes Beispiel für die religiöse Mehrheit, die häufig (wenn nicht ständig) die Märtyrerkarte zieht, um sich als Opfer auszugeben. Papperlapapp.“
„...weil er einen Glauben vertritt und fördert, den er selbst als einen „kindlichen“ bezeichnet (was, wenn wir realistisch sind, nichts anderes ist als ein „kindischer“ Glaube)...“
„Das ist überheblicher, selbstgerechter Unsinn.“
Kommentar W.L. Craig: Ich bin immer wieder erstaunt.
(Übers.: M. Wilczek)
Link to the original article in English: http://www.reasonablefaith.org/atheist-arguments
ENDANSWER
[1] Die Ansprache mit dem Titel "In Intellectual Neutral" fand am 03. Januar 2010 in der Johnson Ferry Baptist Church, Marietta/GA, USA statt. Der Vortrag kann hier angehört werden: http://www.reasonablefaith.org/media/in-intellectual-neutral-johnson-ferry-baptist-church
[2] Eine deutsche Übersetzung des gleichnamigen Artikels findet sich hier: http://www.reasonablefaith.org/german/Im-intellektuellen-Leerlauf
- William Lane Craig
